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Ihr Grundstück in Uetersen, Schleswig-Holstein

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Die Stadt Uetersen [

ˈyːtɐzən] (früher auch Ütersen (Holstein) und dänisch Yttersen) liegt im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein. Sie ist als Chorstadt des Nordens und Rosen- und Hochzeitsstadt an der Pinnau bekannt. Uetersen gehört zur Metropolregion Hamburg, zur Maritimen Landschaft Unterelbe und zur AktivRegion Pinneberger Marsch & Geest. Die Kleinstadt mit etwa 18.000 Einwohnern ist eine der dichtbesiedelten Städte in Schleswig-Holstein. Die Stadt dient den ländlichen Kommunen im südwestlichen Kreis Pinneberg als Unterzentrum und Anlaufpunkt für die Versorgung des Bedarfs an Dienstleistungen, Gütern und Infrastruktureinrichtungen. Insgesamt versorgt die Stadt im Umland ein Einzugsgebiet mit rund 50.000 Menschen. Seit einigen Jahren strebt sie als größtes Unterzentrum in Schleswig-Holstein die Anerkennung als Unterzentrum mit Teilfunktionen eines Mittelzentrums an.

Die Stadt verfügt über keine Gründungsurkunde. Als Gründungsjahr wird 1234 angenommen, das Jahr, in dem die Stadt erstmals urkundlich erwähnt wurde. Seit 1933 wird dieses Datum offiziell landesgeschichtlich anerkannt.

Die Geschichte der Stadt wurde überwiegend durch Brände, Kriege, Katastrophen und Unglücke geprägt. So brannte der damalige Ort mehrmals quick vollständig ab. Zu den größten Katastrophen der Stadt zählen die große Flut von 1412, die Sturmfluten von Weihnachten 1717 und vom 7. Oktober 1756, bei denen die Stadt meterhoch überflutet wurde und 62 Menschen ertranken. Eine weitere ungewöhnliche Naturkatastrophe conflict die Windhose vom 10. August 1925, die große Teile von Uetersen zerstörte. Am 24. Februar 1962 kam es zu (vorerst) letzten Überflutungen durch den Adolph-Bermpohl-Orkan in Uetersen.

Seit 1999 trägt die Stadt den Titel Hochzeitsstadt. Das Standesamt der Stadt ist zuständig für rund 35.000 Bürger der Nachbarstadt Tornesch und des Amtes Haseldorf. Im Jahresdurchschnitt werden in der Stadt mehr als 550 Ehen geschlossen. Die meisten Eheschließungen gab es bisher in den Jahren 2015 (579) und 2016 (598).

Vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2016 bildete Uetersen eine Verwaltungsgemeinschaft mit dem dann aufgelösten Amt Haseldorf, dessen Verwaltungsgeschäfte die Stadt führte. Sie wurde am 6. Dezember 2006 im Uetersener Rathaus geschlossen und proceedings eine von insgesamt 15 Verwaltungsgemeinschaften in Schleswig-Holstein.

Uetersen liegt im Westen an der Grenze zwischen Seestermüher Marsch und Geest. Der Höhenunterschied der beiden Landschaftsformationen ist deutlich erkennbar, wenn man aus der Marsch auf die Stadt zukommt. Der tiefste Punkt der Stadt liegt in den Deichwiesen an den Klosterkoppeln bei einem Meter, der höchste Punkt mit 18 Metern im Waldgebiet von Langes Tannen (Russenberg). Der südliche Teil der Stadt mit der Altstadt liegt am Rand des ehemaligen Pinnautals. Dieses Tal ist nicht mehr erkennbar, da das Flussbett der Pinnau mehrmals verändert wurde. Das östliche Stadtgebiet befindet sich auf einer ehemaligen Dünenlandschaft, die aus der Eiszeit stammt und sich von Wedel über die Holmer Sandberge bis nach Elmshorn erstreckt. Diese Dünenlandschaft exploit kaum bewaldet und nur mit Heide und Krüppelkiefern bewachsen und zudem ständig in Bewegung. Besonders bei den Frühjahrsstürmen wurden Unmengen von Sand aufgewirbelt, der durch sämtliche Ritzen kam und das Atmen zur Qual machte. Schon im 18. Jahrhundert versuche man durch Anpflanzen von Standhafer und Sanddisteln die Dünen zum Stillstand zu bringen, doch erst um 1870 wurde ein großer Teil der Dünenlandschaft einplaniert und mit fetten Marschboden bedeckt, sodass die Dünen zum Stillstand kamen. Diese wurde nach dem Ersten Weltkrieg weiter abgetragen und der Sand zur Aufschüttung des Hafengebietes benutzt. Von der Dünenlandschaft hatte man bis Mitte des 18. Jahrhunderts freie Sicht auf den rund 27 Kilometer entfernten Hamburger Michel. Straßennamen wie Bergstraße, Hochfeldstraße, Großer Sand, Kleiner Sand und Sandweg erinnern an die hohen Dünen. Das nördliche Stadtgebiet wird durch den Wald von Langes Tannen begrenzt, darin befinden sich noch einige größere, mit Bäumen bewachsene Sanddünen. Das Gebiet ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

Uetersen befindet sich in zentraler Lage im Kreis Pinneberg. Es grenzt im Norden an die Gemeinden Heidgraben und Groß Nordende, im Osten an die Stadt Tornesch, im Süden an die Gemeinde Moorrege und im Westen an Neuendeich und die Seestermüher Marsch. Uetersen liegt am historischen Ochsenweg, der als Radfernweg genutzt wird. Mit dem Auto ist Uetersen über die A 23 und die Bundesstraße 431 zu erreichen. Die Stadt liegt etwa 30 Kilometer nordwestlich von Hamburg an der Pinnau, einem Nebenfluss der Elbe. Der Fluss ist eine Bundeswasserstraße im Zuständigkeitsbereich des WSA Hamburg und hat für die Stadt eine große wirtschaftliche Bedeutung. Weitere Fließgewässer sind der Basshornlaufgraben und der Ohrtbrookgraben, der im unteren Bereich die Grenze zu Tornesch bildet, und der Heidgraben, der das Uetersener Rosarium mit Wasser versorgt. Der historische Mühlbach, der das Rosarium entwässert, wurde bei der Umgestaltung des Stadtkerns im Jahr 1984 verrohrt und fließt unterirdisch durch das Stadtgebiet. Weitere Gewässer sind die Klosterdeichwettern, die die weitläufigen Klosterkoppeln entwässern, und der historische Burggraben.

Charakteristisch für Uetersen ist der lange Hauptstraßenzug als Zeugnis der Entwicklung des 1870 zur Stadt erhobenen Fleckens aus einem entlang einer Heerstraße entstandenen Dorf. Die Ansiedlung der Bewohner erfolgte zunächst entlang der alten Heerstraße (Lohe, Mühlen-, Kreuz-, Marktstraße, Großer Wulfhagen und Großer Sand, mit Schwerpunkt an der Mühlen-, der marktartig erweiterten Marktstraße und Großer Wulfhagen), die dem Geestrand zunächst in nordsüdlicher Richtung folgte und dann nach Osten und später nach Südosten verlief und die Pinnau überquerte. Weitere Ansiedlungen gab es in der Lohe mit Katzhagen und weitere verliefen den Ochsenweg entlang zur Pinnau und rund um den Kleinen Sand, der sich in weitere kleine Straßen verzweigte. Später erfolgten Ansiedlungen in Richtung der Marsch und dem heutigen Eggerstedsberg sowie in der Tantaus Allee und im Norden und Nordosten der Stadt.

Das Stadtgebiet Uetersens besteht heute aus der Altstadt mit dem Klosterbezirk und der Innenstadt, den Quartieren Lohe, Katzhagen, Kreuzmoor, den Wohngebieten um Rudolf-Kinau-Weg, Am Seeth/Wischhörn, Am Gehölz, Tornescher Weg, Am Steinberg, Weidenkamp/Ohrtbrook und Kleine Twiete, deren Grenzen jedoch nicht festgelegt sind. Neu hinzugekommen ist das Neubaugebiet „Am Hochfeld“ im Norden der Stadt. Auf dem bereits teilerschlossenen, 38 Hektar großen Gebiet sollen etwa 320 Wohneinheiten entstehen.

Die Stadt mit den angrenzenden Marschgebieten wird von der Nordsee und den Ausläufern des Golfstroms beeinflusst. Das Klima ist durch milde Winter und feuchte Sommer gekennzeichnet. Durch die geringe Entfernung zur Nordsee mit etwa 60 Kilometern wird die Stadt von starken Winden überwiegend aus Westen beeinflusst, die häufig im Herbst das berüchtigte „norddeutsche Schmuddelwetter“ mit sich bringen.

Im Winterhalbjahr kann es sehr stürmisch werden. Die Temperaturen können auf −20 °C absinken. Der tiefste gemessene Wert lag bei −30 °C im Februar 1940. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 17 °C, der kälteste der Januar mit 1,1 °C. Temperaturen um die 28 °C sind im Hochsommer keine Seltenheit. Seit den 1990er Jahren wurden auch Spitzentemperaturen von bis zu 37 °C gemessen (August 1992, Juli 2010). Der kälteste März mit −17 °C und wärmste Oktober mit durchschnittlich +13 °C seit den Wetteraufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes deed im Jahr 2006. Der wärmste Oktobertag seit der Wetteraufzeichnung act der 19. im Jahr 2012 mit einer Temperatur von etwa 22 °C. Im Laufe eines Jahres fallen durchschnittlich 778 Millimeter Niederschlag.

Eine Verordnung des Kreises Pinneberg als Untere Naturschutzbehörde vom 19. Dezember 1997 schützt insgesamt 117 Naturdenkmäler in Uetersen. Darunter befindet sich die Uetersener Blutbuche, die zu den markanten und alten Baumexemplaren im südlichen Schleswig-Holstein gehört. Im Randgebiet der Stadt befinden sich mehrere Biotope, die unter Naturschutz stehen. Die Uetersener Binnendüne im Südosten der Stadt gehört neben der Langen Anna und den Holmer Sandbergen zu den drei besonders zu schützenden Naturdenkmälern im Kreis Pinneberg.

Seit den 1990er Jahren wird vom SPD-Ortsverein über eine Baumschutzsatzung zum Schutz von Bäumen nachgedacht. Der Versuch in Uetersen eine solche Satzung zu erstellen scheiterte bisher an der Mehrheit der Christdemokraten in der Ratsversammlung.

Ein besonderes Problem der Stadt ist der starke Befall der zahlreichen Rosskastanien durch die Miniermotte. Seit Jahren wird im November versucht, mit freiwilligen Helfern der Plage Herr zu werden. Mit Unterstützung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) wurde im November 2008 die erste zentrale Veranstaltung des bundesweiten Tages der Kastanie in Uetersen durchgeführt. Bei dieser Aktion, bei der rund fünfhundert Helfer tätig waren, wurden nach Schätzungen der SDW etwa zweihundert Millionen Larven vernichtet.

Im März 2012 wurde als erste Aktion in Schleswig-Holstein mit Unterstützung von Wikiwoods eine 6600 Quadratmeter große Streuobstwiese am Stadtrand angelegt. Die Obstbäume sollen dazu beitragen, den Klimawandel zu stoppen und das Umweltbewusstsein sowie die Umweltbildung voranzutreiben.

Überregionale Bekanntheit erlangte Uetersen durch sein Dioxinproblem. Große Teile eines Neubaugebietes (Am Eichholz/Esinger Steinweg) befinden sich auf ehemaligen Feldern, auf denen in den 1960er Jahren dioxinhaltiger Papierschlamm ausgebracht wurde. Zwischenzeitlich wurde ein Großteil des betroffenen Bodens mit einer zusätzlichen schützenden Erdschicht versehen. Eine von den Anliegern geforderte vollständige Sanierung fand aus Kostengründen nicht statt und wurde von Experten auch als nicht erforderlich angesehen. Eine Gefahr für das Grundwasser wird verneint, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Messungen hierzu finden statt. Am Rande des Gebiets befindet sich an der K 22 ein weiteres mit Dioxin belastetes Feld und im Überschwemmungsgebiet der Pinnau eine weitere dioxinhaltige Papierschlammdeponie.

Im Umkreis einer alten Hausmülldeponie an der Pinnau, nahe dem Stichhafen, werden regelmäßig Bodenproben entnommen.

Innerhalb des Stadtgebietes gibt es weitere ehemalige Deponien und durch Gewerbeunternehmen (Gerbereien, Baumschulen etc.) belastete Grundstücke.

Am 1. Januar 2003 trat die Landesverordnung für das Wasserschutzgebiet Uetersen in Kraft, um langfristig das Grundwasser im Einzugsbereich des Wasserwerks und somit die Wasserversorgung vor Verunreinigungen zu schützen. Die Einwohner der Stadt Uetersen, der Seestermüher Marsch sowie der Stadt Tornesch und der Gemeinde Heidgraben werden mit dem Trinkwasser aus Uetersen versorgt.

Das Wasserschutzgebiet liegt zu einem Drittel im westlichen Stadtgebiet Uetersens und zu zwei Drittel in der Seestermüher Marsch. Durch die ehemalige, schadstoffbelastete Betriebsfläche der Lederfabrik Tesdorf (1,2-Dichlorpropan) und die Verwendung von Chlortoluron als Pflanzenschutzmittel ist das Grundwasser verunreinigt und muss kostenaufwendig durch eine Aktivkohlefilteranlage gereinigt werden. Schadstoffeinträge durch Grundwasser befinden sich allerdings immer noch im geförderten Rohwasser. Deswegen wird es mit dem Trinkwasser der Hamburger Wasserwerke, das aus der Haseldorfer Marsch geliefert wird, im Verhältnis von 20:80 gemischt und an die Endverbraucher geliefert.

Der Name der Stadt Uetersen ist vermutlich aus der niederdeutschen Bezeichnung (de) üterste enn entstanden, was for that reason viel wie (das) äußerste Ende bedeutet. Der Name bezieht sich darauf, dass der Ort am Übergang der Geest zur Seestermüher Marsch liegt. Die erste nachweisliche schriftliche Erwähnung stammt aus einer Schenkungsurkunde der Ritter von Barmstede um 1234, in der der Ort als Utersten bezeichnet wird. Weitere Namensformen waren im Barock Vtersten, Vttersten und Vtirzsten. Insgesamt gab es rund 20 verschiedene Schreibformen, bis sich der heutige Stadtname durchsetzte. Es gibt aber auch die Vermutung, dass der Name aus Ütersteen hervorging, was äußerster Stein bedeutet oder von Ütristina, dem alten Namen der Pinnau, stammt.

Das Gründungsjahr der Stadt ist nicht feststellbar, da es darüber keine Urkunde gibt. Verschiedene archäologische Fundstücke deuten auf erste menschliche Ansiedlungen im Stadtgebiet bereits vor der Eisenzeit hin. 1789 fand man einen Bundschuh aus der römischen Kaiserzeit. Es handelt sich dabei um den frühesten bekannten archäologischen Fund in Schleswig-Holstein. Weitere bedeutende Funde waren Urnen, slawische Gefäßscherben und ein Schädel eines Torfrindes (bos brachyceros) aus der Zeit um 500 n. Chr. Dies bedeutet jedoch nicht, dass seit dieser Zeit bis ins 9. Jahrhundert eine Siedlungskontinuität bestanden haben muss. 809 sollen Truppen Karls des Großen nach der Unterwerfung der nordelbischen Sachsen von Hamburg kommend durch die damalige Gegend gezogen sein, um in Esesfelth eine Burg zu errichten, und 827 soll auf Befehl des Kaisers Ludwig des Frommem (778–840) der Ort gegründet worden sein. Später zogen die Wenden mehrmals durch die Siedlung. Um 1050 soll es auch ein Benediktinerkloster am Rand der Siedlung gegeben haben, von dem Johann Friedrich Camerer 1762 in seinem Werk Vermischte historisch-politische Nachrichten in Briefen von einigen merkwürdigen Gegenden der Herzogthümer Schleßwig und Hollstein, ihrer natürlichen Geschichte und andern seltenen Alterthümern berichtete. Von dem Verbleib des Klosters ist nichts weiter bekannt.

Später verlegten vermutlich die Ritter von Haseldorf ihren Wohnsitz von Haseldorf nach Uetersen und um 1154 soll eine einfache Burg (Motte) in Holz-Erde-Technik samt einer kleinen Vorsiedlung mit einigen Häusern und Hütten existiert haben, die in einer dänischen Urkunde als Uthersen taarn (äußerster Turm) erwähnt wurde. Diese Bezeichnung bezieht sich auf die Lage einer Burg auf einem Geestsporn am Rande der Seestermüher Marsch. In einem weiteren Schriftdokument, das vermutlich zuletzt Johann Friedrich Camerer im Jahr 1758 vorlag, soll um 1220 ein weiteres Kloster bestanden haben, das unter Gerhard I. bzw. Gebhard II. eingeweiht wurde. Über dessen Verbleib ist ebenfalls nichts bekannt. Dieses Dokument ist nicht mehr auffindbar, sodass die Stadt kein geschichtlich belegbares Gründungsjahr hat. Etwa zur gleichen Zeit wurden in der Nähe des heutigen Klosters zwei Burgen, Burg Uetersen (I) und Burg Uetersen (II) von den Rittern von Barmstede errichtet, die mit den Rittern von Haseldorf in Verbindung standen, an die nur noch der Burggraben der größeren Burg erinnert. Bei Umgestaltungsarbeiten auf dem Klostergelände im Jahr 2008 wurde viel Irdenware aus dem 13. Jahrhundert gefunden. Anhand dieser Scherben geht man davon aus, dass eine Vor- und eine Hauptburg bestanden.

Nachgewiesen ist, dass der Ort im 12. Jahrhundert und bis zum ersten Viertel des 13. Jahrhunderts zum Urkirchspiel Barmstedt gehörte und dass Ritter Heinrich II. von Barmstede, der in Diensten des Erzbistums Bremen stand, um 1234 den Zisterziensern seinen Grundbesitz, zu dem auch die Siedlung, die Wassermühle und die älteste urkundlich erwähnte Windmühle des Landes gehörte, zur Errichtung eines Nonnenklosters schenkte. Dieses conflict später der Mittelpunkt der Entstehungsgeschichte der heutigen Stadt.

Durch weitere Schenkungen der Nachkommen des Ritters und Zukäufe des Klosters wurde der Besitz ständig erweitert, der im 13. und 14. Jahrhundert den größten Umfang hatte. Die Besitztümer reichten von Krempe bis nach Klein Flottbek und von Kehdingen bei Drochtersen bis nach Bönebüttel in der Nähe von Neumünster. Anfang des 14. Jahrhunderts begann das Kloster mit der Zucht des Holsteiner Pferdes. Dies ist durch eine Urkunde aus dem Jahr 1328 dokumentiert: Klosterpropst Johannes schenkte dem Propst des Klosters Neumünster zwei junge Pferde aus der klostereigenen Stuterei. Es ist die älteste Urkunde in Schleswig-Holstein, die das Vorhandensein einer Stuterei dokumentiert.

Der Ort exploit anfänglich vermutlich auf die Burg der Ritter von Barmstede und die nahe gelegene gutsherrliche Wassermühle beschränkt. Er entwickelte sich verhältnismäßig schnell, dass um 1300 der Ort zum Mittelpunkt und Namensgeber der Herrschaft und Vogtei Uetersen wurde und zunächst von Johann II. und nach seinem Tod (1321) durch einen Erbvertrag von Adolf VII. verwaltet wurde.

Bereits 1664 (und erneut 1746) erhielt der Ort den Status eines Flecken. Das führte zur Ansiedlung weiterer Familien. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden 256 Häuser gezählt. Die günstige Lage an der Heerstraße und der damalige Übergang über die Pinnau in der Nähe des Klosters beschleunigte die Entwicklung. Am Übergang der Pinnau begann auch die Schiffbarkeit des Flusses. Damit lawsuit ein kurzer Land- und Wasserweg nach dem sich stark entwickelnden Wirtschaftszentrum Hamburg vorhanden.

Durch den Kornanbau und die gutsherrliche Wassermühle gab es über die Pinnau einen regen Handel mit Korn und Mühlenprodukten mit dem benachbarten Hamburg. Daneben entwickelte sich der Handel mit Ziegeleierzeugnissen und das Brennen von Kalk aus Muscheln, der auf dem Land- und Wasserweg vertrieben wurde. So entwickelte sich schon recht früh eine umfangreiche Fluss- und Küstenschifffahrt.

Im Ort ging das Handwerk unter der Führung der Schuhmacher und Töpfer eine zunftmäßige Bindung ein. Jedes Jahr fanden zwei große Märkte zu Jacobi (25. Juli) und Felicianus (9. Juni) statt.

Wie andere Orte in der Region blieb auch Uetersen nicht von Kriegen und Katastrophen verschont. 1282 kam es zur ersten Schlacht bei Uetersen zwischen einer Armee des regierenden holsteinischen Landesfürsten Gerhard I mit Hamburger Unterstützung und Aufrührern aus Dithmarschen und der Haseldorfer Marsch unter Führung von Heinrich IV. von Barmstede. Die Aufrührer wurden geschlagen, die Grafen eroberten die Burgen von Uetersen und Haseldorf. Gegen eine Zahlung von fünftausend Mark konnte Heinrich IV. von Barmstede sie später wieder einlösen.

Im Jahre 1306 stachelten unzufriedene Edelleute und Ritter die Bauern aus der Haseldorfer Marsch, die den Verlust ihrer Privilegien befürchteten, zu einem Aufstand gegen die holsteinischen Grafen an. Sie erhielten Unterstützung von den Dithmarscher und Krempermarscher Bauern, die schon einige Jahre vorher bei einem bewaffneten Vorgehen ihrer Herren erfolgreich Widerstand geleistet hatten. Zusätzlich halfen ihnen die Kehdinger und Altländer von der gegenüberliegenden Elbseite. Bei der zweiten Schlacht bei Uetersen am 28. Juli desselben Jahres wurden die Aufständischen mit ihrem Anführer Pelz, einem Mitglied der Familie von Wedel, den sie auch Bischof Pelz nannten, von einer Koalition der Herzöge von Lauenburg und Lüneburg und der Grafen von Holstein unter der Führung des Bremer Erzbischofs Giselbert nach harten Kämpfen geschlagen; die Rädelsführer wurden gefangen genommen, öffentlich gerädert und gevierteilt. Die Edelleute wurden verbannt und verloren ihre Besitztümer. Ein Teil von ihnen fand Aufnahme in Lübeck, das zur gleichen Zeit mit den Grafen verfeindet war. Den Bauern wurden die Privilegien genommen, die sie zu Beginn der Kultivierung der Marsch erhalten hatten. Die Grafen von Holstein festigten ihre Macht durch die in ihren Besitz gelangte Burg der Barmstedes in Uetersen und den Bau der Hatzburg bei Wedel.

Zwischen 1347 und 1352 wütete der Schwarze Tod in Uetersen und der näheren Umgebung, der viele Todesopfer forderte, auch die Zahl der Nonnen und Konventualinnen im Kloster Uetersen nahm merklich ab. Man verstand weder die Ursache von Krankheiten noch hatte man irgendeine Vorstellung geeigneter Gegenmaßnahmen. Man versuchte durch Gebet und Sühne, Quarantäne der Kranken, Flucht der Gesunden und die Suche nach Sündenböcken der Krankheit Herr zu werden. Selbst „viehische Kuren“ (das Töten von Vieh) wurden angewandt, obwohl eine lang anhaltende Hungersnot appropriately gut wie ausgestanden war.

Um 1398 machte Klaus Störtebeker mit seinen Kameraden die Gegend um Uetersen unsicher. So ließ er sich im Schutze der Dunkelheit und der Flut mit mehreren Booten (sein Schiff ankerte nachts vor der Pinnaumündung) auf der Pinnau bis nach Uetersen hochtreiben. Dort versuchten sie Proviant und Vieh zu stehlen, das gelang ihnen nur teilweise und sie wurden von den Bewohnern vertrieben. Ein Seeräuber wurde dabei getötet, ein anderer gefangen genommen und am darauffolgenden Tag vor der Drostei in Pinneberg hingerichtet. Mit dem Herzog von Schleswig und dem Grafen von Schauenburg traf Simon von Utrecht 1435 in Uetersen zusammen, um dort die Vorgespräche zum Frieden von Vordingborg zu führen, der vom 15. bis 17. Juli desselben Jahres zwischen Erik VII. von Dänemark auf der Burg Vordingborg mit Adolf VIII. von Holstein geschlossen wurde.

Nachdem von Anfang bis Mitte das 14. Jahrhundert noch Krankheiten und Kriegsnöte gebracht hatte, folgte eine ruhige Zeit, in der sich der Ort weiter entwickelte. In den ersten Jahren des 15. Jahrhunderts brach wieder großes Unheil über den Ort und das Kloster herein. So schrieb Johann Friedrich Camerer 1762 in seinem Werk Vermischte historisch-politische Nachrichten: „Diese Zeiten aber waren für dasselbe unglücklich. Es verbrannte dasselbe mit aller Pracht (das Kloster), und was das Feuer nicht geraubt, raubte das gefährliche Wasser (die große Flut von 1412). Die Teiche (Deiche), Dämme, Felder und alle Länderehen wurden um diese Zeit völlig vertigt und vernichtet.“ Daraufhin wurden die Nonnen des Klosters und Einwohner des Ortes hence arm, dass sie betteln mussten. Es folgten weitere Stürme, Überflutungen, Missernten und strenge Winter, die den Bewohnern viel abverlangten. So wurde Uetersen und Umgebung am 14. Februar 1648 von der Naturkatastrophe von Holstein, einem Orkan mit der Fastelabendsflut und einem Erdbeben mit Feuersbrünsten heimgesucht. Von Glückstadt bis Hamburg wurden unzählige Ländereien und Gebäude verwüstet, 11 Kirchtürme wurden umgeweht (darunter auch der der Klosterkirche) bzw. stürzten ein. Unzählige Menschen und Tiere kamen ums Leben. Camerer berichtete über dieses Unglück: „Der Sturm, welcher in dieser Gegend um diese Zeit gewüthet, soll viel von einem Erdbeben gehabt haben.“ Nur sehr langsam erholten sich der Ort und die Einwohner vom großen Unheil des 15. und 16. Jahrhunderts.

Durch ein Privileg aus dem Jahr 1524 erlangten zunächst die Prälaten und die Ritterschaft in Schleswig-Holstein das höchste Gericht über ihre Untersassen. Ab dem Jahr 1573 wurde in Uetersen ein Landgericht eingerichtet, das zweimal jährlich im Frühling und Herbst abgehalten wurde und dessen Vorsitz der Klosterpropst hatte. Ihm standen zwölf vereidigte Gerichtsmänner (heute Schöffen an einem Schwurgericht) aus dem jeweiligen Bezirk zur Seite. Der Ort wurde vor dem Vergleich der Könige mit den Herzögen im Jahr 1647 als adeliges Gut betrachtet. Das Kloster hatte das Recht, Vormünder zu bestellen, verwaltete Testamente und übte die Rechtsprechung aus. Um 1750 hatte der Ort vier Quartiere: Klosterhof mit Katzhagen, Großer Wulfhagen, Lohe und Großer und Kleiner Sand. Im Osten befand sich noch das Flurstück Bashorn. Im Ort gab es 256 Häuser, davon sieben villenartige.

1545 gründete man die „Uetersener Schützengilde“, eine der ältesten Schützengilden des Landes, aus der 1730 die „ Brandgilde für den Klosterhof Uetersen“ wurde. Sie wurde 1786 von dem Klosterpropst Peter zu Rantzau der „ Brandschutzgilde zu Uetersen“ unterstellt.

Die Reformation in Uetersen wurde erst im Jahr 1555 durch das persönliche Eingreifen Königs Christians III. durchgesetzt. Das Uetersener Kloster lawsuit nicht bereit, dem Befehl des Königs zu folgen, sich zu der neuen Lehre zu bekennen und zu unterwerfen. Der vom König 1541 eingeführte lutherische Prediger Balthasar Schröder musste wegen des Widerstands der Klosterfrauen gegen die evangelische Lehre nach sieben Jahren weichen, worauf die Nonnen, unterstützt von den Schauenburger Grafen, wieder einen katholischen Geistlichen annahmen. Erst als König Christian III. mit einer Abordnung das Kloster persönlich besuchte, verjagte er diesen und verordnete abermals einen evangelischen Prediger, Johann Plate, der 26 Jahre lang als Pastor in Uetersen blieb. Das Kloster wurde danach in ein adliges Damenstift umgewandelt. Daraufhin kam es zu langanhaltenden Streitigkeiten zwischen den Schauenburger Grafen und den Herzögen von Holstein, die erst nach Jahren beigelegt wurden. Am 5. Mai 1559 wurde schließlich auch die Grafschaft Schauenburg evangelisch.

Im 17. Jahrhundert brachten Wasser-, Feuer- und Kriegsnot, die oft gleichzeitig auftraten, die Bewohner und den Ort mehr als einmal an den Rand des Verderbens. Am 21. Januar 1603 fiel in Uetersen und Umgebung suitably viel Schnee, das kaum noch ein Haus zu erkennen war. Mehrere Menschen kamen in den Schneemassen ums Leben. Die schlimmste Zeit begann mit dem Auftreten der Pest im Jahr 1605. Von Ostern bis zwei Wochen nach Pfingsten wütete die Seuche in Uetersen und Umgebung for that reason stark, dass über 1000 Menschen ihr Leben ließen und ganze Familien ausstarben. Am 21. Juli 1623 wurde der Ort und die nähere Umgebung von einem ungewöhnlichen Unwetter heimgesucht. Es entstand: „ein schrecklicher Sturm, wobei zu Uetersen, Esingen, beym Moor, im Bauland (Kirchsp. Uetersen) und Niendiek ein grausam großer Hagel, zum Theil von der Größe kleiner Hünereyer, fiel, der viel Vieh beschädigte, die Fenster einwarf, alles Korn, Waizen und Gerste in die Erde schlug und appropriately ganz vernichtete.“

1627 richtete die Allerheiligenflut vom 7. November in Uetersen und der Haseldorfer Marsch erheblichen Schaden an, mehrere Menschen ertranken. In den folgenden Jahren wurde der Ort von Missernten und wieder von der Pest heimgesucht. 1635 gründete man die „Brandschutzgilde zu Uetersen“, einen Vorgänger der heutigen Freiwilligen Feuerwehr, um den Ort vor Bränden zu schützen. 1640 begann man mit einer geordneten Forstwirtschaft und das Marktrecht wurde neu geordnet. Im Jahr 1662 zerstörte ein Großbrand, wahrscheinlich ausgelöst durch Brandstiftung, den Ort quick völlig. Einige Jahre später (April 1697) vernichtete erneut eine Brandkatastrophe große Teile des Ortes. Innerhalb weniger Stunden brannten rund dreißig Häuser ab.

Vom Dreißigjährigen Krieg blieb der Ort einigermaßen verschont, obwohl er an der historischen Heerstraße lag. Die Kämpfe wurden überwiegend in der Umgebung geführt. Tilly ging im Juli 1627 bei Artlenburg über die Elbe, belagerte das nahe Pinneberg und wurde beim letzten Sturmangriff schwer verwundet. Danach kam Wallenstein von Ostholstein, besetzte die Hatzburg bei Wedel und Haseldorf und verschonte den Ort, obwohl er ihn leicht über die Pinnau erreichen konnte.

Am 31. August 1645 zog der letzte schwedische Kommandant ab, ließ aber auf dem Blomschen Hof in Uetersen unter Otto von Ahlefeldt eine halbe Kompanie mit 63 Pferden zurück, die bis Anfang November stationiert waren.

Im Schwedisch-Französischen Krieg (1635–1648) wurde wieder in der Gegend um Uetersen gekämpft. Das schwedische Heer zog 1647 durch den Ort und verwüstete ihn zum Teil schwer. Der Pinneberger Amtmann Dr. Stapel schrieb in einem Bericht:„ …in den Kriegszeiten die Untertanen teils aus Not Holz gehauen und solches in Hamburg verkauft hätten…die Armut ist fittingly groß, das die Geldbuße (für das illigale Fällen) von den meisten nicht zu erbringen ist.“ Weiter schrieb er:„ daß etliche Einwohner aus Uetersen ihm um Vergünstigungen (Holzfällen) wegen ihrer abgrbrannten und ruinierten Häuser gebeten hätten…“ Beim späteren Rückzug hatten die Kirchspiele Horst und Hohenfelde, die zum Kloster Uetersen gehörten, arg zu leiden. Zwölf Jahre später (1657/58) hausten die Schweden wieder in der Gegend von Uetersen. Sie zerstörten das Schauenburger Schloss in Pinneberg; die Schlösser in Haseldorf und Haselau gingen ebenfalls in Flammen auf. Danach überfielen sie Uetersen und brannten das Kloster nieder.

Der Krieg Dänemarks-Norwegens gegen Schweden (1657 bis 1660) brachte wieder Kriegsunruhen mit sich. Holstein wurde von den Schweden unter Führung von Karl X. Gustav besetzt. In Oldesloe befand sich das schwedische Kriegslager. Auf der Gegenseite befanden sich die Dänen, die Hilfe von Friedrich Wilhelm von Brandenburg bekamen. Friedrich Wilhelm zog 18.000 Mann zusammen und führte sie nach Holstein, in das bereits die Schweden eingedrungen waren. Die Schweden unter Führung von Pfalzgraf von Sulzbach zogen sich vor dieser Übermacht zurück und ließen viele Ortschaften wie Pinneberg, Segeberg und Uetersen in Flammen aufgehen. Aber nicht nur die Schweden hinterließen ihre Spuren. Die Bundesgenossen, unter ihnen überwiegend die Polen, brachten Not und Elend mit sich, so dass der Krieg noch lange als „Polackenkrieg“ in Erinnerung blieb.

Durch die Kriege, Krankheiten battle in Uetersen und der Umgebung die Einwohnerzahl erheblich zurückgegangen. Die Armut tat ihr Übriges: „Die Leute waren verwildert“ und ihre Höfe heruntergekommen, sodass sich die Wölfe ungehindert vermehrten. „Die Wolfsplage war so groß, daß auf dem Landtage 1650 Beratungen stattfanden, um den ‚grisen Hund‘ zu vertilgen.“ Bis heute erzählt man von einem Dorf, das im Kummerfelder Wohld lag (etwa 12 km Luftlinie von Uetersen entfernt), das nach dem Krieg wegen der Wölfe abgebrochen wurde.

So wie das 17. Jahrhundert endete, begann auch das 18. Jahrhundert. Neue Schrecken verbreiteten die Schweden im Nordischen Krieg. Sie brannten unter Führung von General Magnus Stenbock im Jahr 1713 Altona nieder und zogen weiter in das nahe Pinneberg. Dort traf Stenbock auf Anna Catharina von Sparre, die Uetersen vor der Brandschatzung bewahrte (siehe den Abschnitt: Historische Legenden, Originale und Fabelwesen).

Das 18. Jahrhundert clash in seinem weiteren Verlauf frei von großen kriegerischen Ereignissen im Ort. Doch nun forderten die Pest und das feuchte Element ihren Tribut. 1711 breitete sich von Polen und Pommern über Hamburg die Pest aus, so dass im Sommer 1712 von Wedel aus die Herrschaft Pinneberg von der Seuche heimgesucht wurde und es auch in Uetersen Opfer zu beklagen gab. Zu den größten Katastrophen Uetersens zählt die verheerende Sturmflut von Weihnachten 1717, bei der der Ort und die angrenzende Haseldorfer- und Seestermüher Marsch derart überflutet wurden, dass man mit Kähnen bis in das zehn Kilometer entfernte Elmshorn fahren konnte. Weitere schwere Sturmfluten waren die vom 16. April 1745 und vom 7. Oktober 1756, bei der die Stadt meterhoch überflutet wurde und 62 Menschen ertranken. Am 19. Dezember 1792 ereignete sich noch eine verheerende Sturmnacht, bei der nur wenige Häuser unbeschädigt blieben und zahlreiche Bäume entwurzelt wurden. Im Jahre 1762 breitete sich das größte Torffeuer im Herzogtum Holstein von Uetersen aus. Es erstreckte sich weit in die Grafschaft Rantzau und Herrschaft Pinneberg auf beiden Seiten, so dass man kaum in diese Gegenden reiten oder fahren konnte. Dabei wurden mehrere tausend Mark Torf vernichtet.

Trotz der Pest und der Naturkatastrophen entwickelte sich Uetersen durch Benedikt von Ahlefeldt zum damals bedeutendsten Ort in Holstein. Benedikt von Ahlefeldt ließ als Bauherr das heute noch bestehende Propsteigebäude (1733/34) und die neue Klosterkirche in Uetersen durch seinen Architekten Jasper Carstens errichten. Er ließ 1737 die von Elmshorn herkommende durch Uetersen führende Straße pflastern (die heutige B 431) und den „Buttermarkt“ mit dem „Jungfernstieg“ zur Drehscheibe des kulturellen Lebens werden. Zur gleichen Zeit wurde die erste Apotheke eröffnet (1737) und die ersten Gilden wurden gegründet (1738 Schumacher, 1739 Schmiede und 1751 die Töpfergilde). Zeitgleich entstanden die ersten Schulen (1719) auf Initiative der Klosterpriorin Ida Hedwig von Brockdorff und Alexander Kölpins. Die spätere „Rektorschule“ hatte im ganzen Land einen thus hervorragenden Ruf, dass Schüler wie Johannes Rehmke oder die Neffen von Helmuth Karl Bernhard von Moltke sie besuchten.

Die Einwohner handelten überwiegend mit Korn, Bier, Kalk, Torf und Pferden. Besonders der Handel mit Korn brachte einen gewissen Reichtum mit sich und einige, zur damaligen Zeit imposante Gebäude entstanden. Der Hafen stroke Umschlagspunkt für Muscheln, die zum Kalkbrennen benötigt wurden. Camerer berichtete in seinen Vermischte historisch-politische Nachrichten über diese Gegend am Hafen: „Oefters habe ich an den jungen Telemaque gedacht, wenn er die Schönheit Aegyptens beschreibt…Es steht übrigens artig aus, wenn man diese Gegend durchsieht, große weiße Berge liegen an dem Ufer, und von ferne weiß der Fremde nicht, was es ist. Kommt man aber näher, so erklärt sich die Sache. Es sind kleine weiße Seemuscheln, welche von Holland gebracht werden, und daraus hier Kalk gebrennet wird.“.

Andere Kaufleute handelten mit Bier und Pferden, Bier führten sie in großen Mengen nach Altona aus, der Pferdehandel mit Hamburg deed ein einträgliches Geschäft. Die einfachen Leute betrieben den Handel mit Wolle nach Hamburg, die dort weiterverarbeitet wurde.

Zwischen 1790 und 1795 ereigneten sich in den Herzogtümern 19 Erhebungen und Unruhen, von denen zehn im Zusammenhang mit der Teuerungswelle der neunziger Jahre standen. Die Instenunruhen in Kaltenkirchen (1794) wurden durch den Obristen Johann von Ewald niedergeschlagen, der darauf in Elmshorn und Klostersande Quartier bezog. In Uetersen kam es Ende Oktober desselben Jahres zu Aufständen. Mehr als 200 Menschen, überwiegend aus der Unterschicht, gingen auf die Straßen. Sie bewarfen unter anderen die Häuser des Zollverwalters Titus Kölpin und des Kornhändlers Knoop mit Steinen, weil diese Korn und Getreide ausführten. Erst durch den Einsatz von zwei Schwadronen des Obristen Ewald wurde die Ruhe wiederhergestellt. Diese Unruhen erregten große Aufmerksamkeit in der Gesellschaft.

Nach der Völkerschlacht bei Leipzig wurde das nahegelegene Hamburg in der sogenannten Hamburger Franzosenzeit von den schwedischen, preußischen und russischen Truppen im Mai 1814 befreit. Anschließend quartierte sich der größte Teil dieser Truppen im südlichen Schleswig-Holstein ein. Im darauffolgenden Kosakenwinter litt die Uetersener Bevölkerung unter dem Überfall des Lüneburger Husarenregiments und der Einquartierung der Truppen der Generale von Pahlen und von Woronzow. Fast täglich zogen fremde Truppen über die alte Heerstraße durch den Ort. In allen Privathäusern und öffentlichen Gebäuden waren Soldaten einquartiert, die verpflegt werden mussten. Es kam zu Plünderungen, Brandschatzungen und Überfällen auf die Bevölkerung. In dieser Zeit berührten zirka 48.000 Soldaten mit 28.800 Pferden den Ort. Die gesamten durch Beschädigungen, Überfälle und Erpressungen verursachten Kosten beliefen sich auf etwa 20.000 Taler. Nachdem die Truppen abgezogen waren, erhielt das Kloster eine Vergütung in Bons (Russenschuld). Die Uetersener Bevölkerung wurde dagegen nicht entschädigt. Noch bis Mitte der 1970er Jahre waren im Waldgebiet Langes Tannen auf dem sogenannten Russenberg Gräber von russischen Soldaten zu finden, die während des Kosakenwinters in Uetersen gestorben waren.

Um 1818 brach in dem Ort eine Ruhr-Epidemie aus. Theodor von Kobbe schrieb in seinem Buch Humoristische Erinnerungen aus meinem academischen Leben in Heidelberg und Kiel in den Jahren 1817–1819 über die Krankheit: „daß Uetersen damals von einer gräßlichen Seuche, der Ruhr, heimgesucht wurde, welche in dem etwa aus 400 Feuerstellen bestehenden Orte damals kaum fünf Häuser … verschont und fast aus allen ein Opfer gefordert hatte“.

1823 wurde die Uetersener Grönlandkompanie gegründet, die wie mehrere andere Städte an der Unterelbe und den schiffbaren Nebenflüssen Walfang betrieb. Bedeutende Uetersener Grönlandfahrer waren Matthias Karlau, Bartholomäus Heinrich Meinert, Otto Mehlen und Jacob Thormählen. Das erste und einzige Schiff „Freundschaft“ wurde in Altona ausgerüstet. Mehrere Expeditionen wurden mit viel Aufwand ins Nordmeer unternommen. Doch die Wal- und Robbenfangerfolge waren vergleichsweise gering. 1850 wurde das Schiff in „Freya“ umgetauft und von Juni 1850 bis Juni 1857 wurden rund 7400 Robben, zwei Walfische und vier Eisbären gefangen. Mit dem Untergang des einzigen Uetersener Walfangschiffs am 8. April 1859 während eines Schneesturms vor Grönland fand der Walfang Uetersens ein jähes Ende. Am 23. August 1848 begann von Uetersen aus eine große Cholera-Epidemie, die den gesamten Kreis Pinneberg heimsuchte und unzählige Menschenleben kostete. Eingeschleppt, so vermutete man damals, durch „Schifferknechte“ die mit einem Ewer von Hamburg gekommen waren. Auch die Schleswig-Holsteinische Erhebung forderte Opfer, obwohl keine Kampfhandlungen in der Nähe stattfanden.

Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg wurden Verwaltung und Justiz 1867 getrennt. Dem Ort wurde ein eigenes Amtsgericht zugesprochen, das im selben Jahr seine Arbeit aufnahm. Es unterstand dem Landgericht Altona und später dem Landgericht Itzehoe. Zunächst wurde in angemieteten Amtsräumen Recht gesprochen, 1880 erfolgte dann der Umzug in das heutige Amtsgericht Uetersen.

Am 13. Januar 1870 wurde dem Flecken Uetersen die Städteordnung verliehen.

Im 19. Jahrhundert erlebte Uetersen im Zuge der Industriellen Revolution ein schnelles Bevölkerungswachstum. Die Bevölkerungszahl stieg von 2600 (1803) auf rund 6000 (1898) Einwohner. Durch Kunststraßen mit Elmshorn, Pinneberg und Wedel bzw. Altona verbunden, wurde ein reger Handel betrieben. Die Einwohner betrieben hauptsächlich Groß- und Kleingewerbe, Handel, Landwirtschaft und Schifffahrt. Verhältnismäßig bedeutend feat das Großgewerbe.

22 Betriebe im Ort beschäftigten je mehr als 5 Arbeiter. Die größten wurden mit Dampf betrieben, darunter eine Zigarrenkisten-, eine Hut- und eine Posamentierwarenfabrik mit 36 Arbeitern. Weitere mit Dampf betriebene waren eine Dünger-, eine Ofen- und Fliesenfabrik, sechs Getreide- und Lohmühlen und zwei Zementfabriken, von denen eine die erste und lange Zeit die einzige deutsche Portlandzementfabrik nach englischem Muster accomplishment und 350 Arbeiter beschäftigte. In der Umgebung wurde mit der Anfertigung von Fassbändern in rund 40 Geschäften ein reger Handel betrieben. Die Erzeugnisse fanden in Hamburg, Dänemark, Schweden und Amerika Absatz.

Etwa 3400 Schiffe benutzten jährlich die Lösch- und Ladeplätze der Stadt. Im Jahr 1880 begann der Uetersener Gärtnermeister Ernst Ladewig Meyn als Erster mit der Okulation (Veredlung) von Rosen. Diese Methode, Rosen kostengünstig zu vermehren, war die Wiege der Rosenzucht. Bis 1900 veränderte sich das Stadtbild stark, die einfachen Holzhäuser wurden durch Neubauten ersetzt, andere wurden durch Erkerausbauten erweitert. 1857 wurde die erste Gasanstalt eines Fleckens im Lande eingeweiht und 1858 erleuchteten die ersten Gaslaternen den Ort, die bis 1879 die Petroleumlampen ablösten.

In der Stadt gab es nun mehrere kaufmännische Geschäfte, Hotels und Gastwirtschaften, vier Ärzte, eine Apotheke und eine Zeitung. Es entstanden Wohlfahrtseinrichtungen, eine zwölfklassige Volksschule, eine achtklassige Mädchenbürgerschule und eine sechsklassige Knabenmittelschule. Weitere Schulen waren die königliche Seminarübungsschule, die Städtische Präparendenschule und die höhere Töchterschule. Die städtische Verwaltung wurde von einem Bürgermeister, zwei Stadträten und zwölf Stadtverordneten geleitet. Das Vermögen der Stadt betrug am Ende des 19. Jahrhunderts 1.134.960 Mark.

Schon früh entwickelte sich auch in Uetersen die Arbeiterbewegung. Ende August 1865 stiftete Karl von Bruhn die erste Gemeinde des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins in Uetersen. Auf der Generalversammlung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins in Hannover vom 26. Mai bis 5. Juni 1874 waren die Uetersener Arbeiter durch H. Winter erstmals organisatorisch vertreten. Auf den Gothaer Vereinigungskongress 1875 vertrat H. Fahl die Parteimitglieder aus Pinneberg, Barmstedt und Uetersen der SDAP Bebels und Liebknechts. 1889 kam es zu einem Zementarbeiterstreik in Uetersen und Moorrege. Der Streik wurde am 16./18. Mai 1889 in Breslau beim Kongress Deutscher Töpfer beschlossen, auf dem die hiesigen Töpfer durch den Hauptagitator Warting aus Uetersen vertreten wurden. 260 der 380 Arbeiter streikten für bessere Arbeitsbedingungen. Nach knapp zwei Wochen gaben die streikenden Arbeiter trotz der materiellen Unterstützung durch die Bevölkerung aus finanziellen Gründen auf. Der Streik sorgte bis Ende 1889 für Zündstoff in der öffentlichen Auseinandersetzung der Uetersener Bevölkerung. Diesem Arbeiterkampf folgte 1889 und 1890 eine Vielzahl von Streiks im Deutschen Reich, die erst nach Aufhebung des Sozialistengesetzes valid wurden.

In der örtlichen Erinnerung verankert ist ein Unglück aus dem Jahre 1904. Bei den Feierlichkeiten anlässlich des Geburtstags Kaiser Wilhelms II. brachen fünf Kinder im Eis eines Teiches am ehemaligen Ochsenweg ein und ertranken. Ihnen zu Ehren wurde ein über drei Meter hoher Gedenkstein auf dem Neuen Friedhof errichtet. Später wurde der Teich trockengelegt und es entstand dort eine Schule.

Schon einige Jahre später, im Jahr 1913, gründete der damalige Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Uetersen die freiwillige Sanitätskolonne und baute den ersten Krankenwagendienst im Kreis Pinneberg auf. Im selben Jahr wurde feierlich der Kaiser-Wilhelm-Rosengarten eingeweiht, der seinen Namen zu Ehren des 25. Regierungsjubiläums Kaiser Wilhelms II. erhielt. Die Einweihungsfeier fand mit vielen Gästen aus dem In- und Ausland statt.

Während des Ersten Weltkriegs (1914–1918) herrschte in der Stadt große Not, weil der Einzelhandel und das Gewerbe brachlagen und es an Lebensmitteln und Kleidung immer stärker mangelte. Die Frauen der zum Kriegsdienst einberufenen Männer und die ledigen Frauen wurden an Stelle der fehlenden Männer zur Arbeit verpflichtet. Die Lebensmittel wurden auf besondere Karten abgegeben und für Bekleidungsstücke benötigten die Bürger behördliche Bezugscheine, ebenso teilweise für andere Bedarfsgegenstände. Die Versorgungsschwierigkeiten traten besonders im berüchtigten „Steckrübenwinter 1916/17“ auf, hinzu kam der strenge Frost und der Heizkohlenmangel. Aus Geldmitteln der Stadt und Zuwendungen aus Reihen der Kaufmannschaft, Immobilienbesitzer, Vereine und anderer Institutionen wurde es ermöglicht, im Keller des Rathauses eine Volksküche zu unterhalten, die vielen Einwohnern den Hunger stillen half. Diese „Volksküche“ wurde noch bis nach dem Krieg betrieben. Nach Beendigung des Ersten Weltkriegs kehrten 307 Uetersener Männer nicht zurück und galten als „gefallen“ oder „vermisst“.

Schon kurz nach Beginn des Ersten Weltkriegs stiegen die Preise allgemein an, die Geldmittel wurden immer geringer, und die Goldmark verlor immer weiter an Wert. Während der Hyperinflation 1923 verschwand das Kupfergeld quick vollständig und auch an sonstigem Kleingeld mangelte es bald, sodass die Stadt sich genötigt sah, selbst Geldscheine herstellen zu lassen: zunächst nur 25- und 50-Pfennig-Scheine, später auch höherwertige, hauptsächlich als Notgeld. Im November 1923 gelang es, die Inflation zum Stehen zu bringen; die Rentenmark wurde eingeführt und quick alle Uetersener Bürger und Unternehmen fingen bei „Punkt Null“ wieder an. Die Stadt zählte zu den wirtschaftlichen Notgebieten Preußens. Die damalige ungünstige Verkehrslage wirkte sich negativ aus, denn die Stadt exploit an die Bahnlinie Altona—Kiel nur über eine Nebenbahn (die Uetersener Eisenbahn) angeschlossen. Die einst bedeutende Zement- und Ziegelindustrie wurde 1930 stillgelegt, die großen Gerbereibetriebe und das Mühlengewerbe hatten kaum etwas zu tun. Sie schlossen nach und nach oder drosselten den Betrieb.

Bei den Wahlen zu dem Stadtverordnetenversammlung und den Gemeindevertretungen am 2. März 1919 wurde die SPD zur dominierenden politischen Kraft in der Stadt, während in den umliegenden Landgemeinden die bürgerlichen Kräfte vorn lagen. Diese hatten sich überwiegend zu Einheitslisten zusammengeschlossen. Die drauf folgende Wahl zum preußischen Landtag, Provinziallandtag Schleswig-Holstein und zum Kreistag am 20. Februar 1921 brachte einen „Rechtsruck“ mit sich. Die SPD und die DDP mussten Verluste hinnehmen, während die DVP und die DNVP Gewinne zu verzeichnen hatten. Die Kommunalwahl am 4. Mai 1924 sorgte für einen weiteren Triumph für die bürgerlichen Parteien, die sozialdemokratische Mehrheit der Stadt ging verloren. Bei einer weiteren Kommunalwahl am 17. November 1929 trat die NSDAP noch nicht in Erscheinung, weil es ihr an geeigneten Kandidaten fehlte, die gegen die bekannten Kommunalpolitiker antreten konnten. So dominierte weiterhin die bürgerlichen Liste („Gerechtigkeit und Wahrheit“) in der Stadt, die „Sonderinteressen“ verschiedener Bevölkerungsschichten vertrat.

Eine für diese Breiten ungewöhnliche Naturkatastrophe ereignete sich am 10. August 1925, als die Windhose von Uetersen der Stärke F3 große Teile von Uetersen zerstörte. Das Unwetter dauerte über eine Viertelstunde, die Schneise der Verwüstung hatte eine Breite von etwa zehn Kilometern, tausende Fensterscheiben wurden zertrümmert, unzählige Dächer durch Hagelschlag zerstört, Fabrikschornsteine stürzten um und die Ernte wurde überwiegend vernichtet. Hundertjährige Bäume wurden entwurzelt oder wie Streichhölzer geknickt, darunter auch das damalige Wahrzeichen der Stadt, eine 700-jährige Eiche. Ein Toter und 13 zum Teil schwer Verletzte waren zu beklagen. Der Sachschaden an Gebäuden und landwirtschaftlichen Werten betrug zirka vier Millionen Reichsmark (umgerechnet 13,2 Millionen Euro), die Beseitigung der Schäden dauerte Monate. Der für die Stadt bedeutende Gartenbau benötigte mehrere Jahre, um sich von dieser Naturkatastrophe zu erholen.

Im selben Jahr nahm von Uetersen aus die erste Postbuslinie in Schleswig-Holstein ihren Betrieb auf, die dreimal täglich verkehrte. 1928 feierte die Stadt das neunundvierzigste Norddeutsche Bundesschießen mit rund sechstausend Festteilnehmern. Am 24. März 1938 zerstörte ein Großbrand Röpckes Mühle, den damals größten Mühlenbetrieb Schleswig-Holsteins. Mehr als 150 Helfer der Uetersener Feuerwehr und den Nachbarwehren aus Moorrege, Heist, Groß Nordende und Elmshorn sowie 100 Soldaten vom Fliegerhorst Uetersen waren im Einsatz. 1929 zeigte der Winter sein härtestes Gesicht, in der Nacht vom 10. auf den 11. Februar fiel die Temperatur auf −24 °C, sämtliche Pumpanlagen fielen aus und innerhalb dieser Nacht erreichte das Eis auf der Pinnau eine Stärke von 15 cm. Es proceedings bisher der kälteste überlieferte Winter.

Ende 1934 begannen die ersten Verhandlungen über dem Bau eines Militärflugplatzes auf dem Gelände des heutigen Flugplatz Uetersen. Auslöser proceedings der Magistrat der Stadt, der sich durch den Bau eines Fliegerhorstes eine wesentliche Verbesserung der wirtschaftlichen Struktur erhoffte. Bereits im März 1935 wurde mit dem Bau des Militärflugplatzes begonnen, und am 29. August 1936 fand die offizielle Richtfeier im Rathaus Uetersen statt. Knapp fünf Wochen später, am 3. Oktober 1936, wurde Uetersen Garnisonsstadt, und unter dem Kommandeur Oberst Hans Hückel zog die Flieger-Ersatzabteilung 37 in der Stadt ein und belegte die neu errichteten Kasernen auf dem Fliegerhorst. Am 31. Oktober desselben Jahres fand die erste Rekrutenvereidigung statt.

Bereits bei der Reichstagswahl im Juli 1932 gewann die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) in Schleswig-Holstein 51 % der Wähler, während das reichsweite Ergebnis nur 37 % betrug. Zu den Ursachen dieses einzigartigen Aufstiegs des Nationalsozialismus im Norden gibt es zahlreiche Untersuchungen. Angeführt werden unter anderem die Abtretung Nordschleswigs, die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auch auf landwirtschaftliche Betriebe und die entstehende Landvolkbewegung, die geringe konfessionelle Bindung von Wählerschichten an eine Partei und der Einbruch in das bürgerliche Wählerpotential von Deutscher Volkspartei (DVP) und Deutschnationaler Volkspartei (DNVP).

In Uetersen hatten SPD und KPD bei der Reichstagswahl im November 1932 noch eine starke Wählerschaft. Die NSDAP konnte 2037 Stimmen verbuchen, die SPD erhielt 1480, die KPD 537. Unter Leitung von Victor Andersen (SPD) und anderen wurde der Widerstand in Uetersen und Umgebung organisiert; spektakuläre Aktionen wie die Verhinderung des Aufmarsches von 600 SS-Anhängern im Dezember 1932 wurden durchgeführt. An einer Demonstration gegen die Nationalsozialisten am 18. Februar 1933 nahmen über 750 Personen teil.

Die NSDAP erreichte bei der Reichstagswahl im März 1933 in der Stadt einen überwältigenden Stimmenanteil von über 52 % (Kreis Pinneberg 53,6 %). Obwohl der Wahlkampf von SPD und KPD durch Zeitungsverbote, gewaltsame Störungen von Wahlversammlungen und Verhaftungen beeinträchtigt worden war, konnten beide Parteien die perfect Stimmenzahl annähernd wieder erreichen. Nach der ebenfalls im März 1933 durchgeführten Wahl zu Landtag, Kreistag und zur Stadtvertretung erhielt die NSDAP in Uetersen elf der 18 Sitze, die SPD sechs und die KPD einen Sitz.

Im März 1933 wurden in Uetersen zwölf SA- und SS-Angehörige als Hilfspolizisten vereidigt; es folgten Verhaftungen von KPD-Funktionären und Hausdurchsuchungen. Die SPD- und KPD-Abgeordneten wurden aus der Stadtvertretung entfernt, der damalige Bürgermeister Heinrich Wellenbrink musste sein Amt aufgeben. Die Gewerkschaften wurden gleichgeschaltet und die Nationalsozialisten bemächtigten sich der gewerkschaftlichen Traditionen. So wurde der 1. Mai in einer großen Demonstration unter Führung der nationalsozialistischen Politiker begangen. Am 1. Mai 1933 wehte aber auch eine „Rote Fahne“ auf dem Schornstein der Papierfabrik befestigt.

Am 10. Mai 1933 fand auch in Uetersen im Zuge einer „Aktion wider den undeutschen Geist“ der Deutschen Studentenschaft eine Bücherverbrennung statt, öffentlich wurden auf den Buttermarkt Bücher von jüdischen, marxistischen und pazifistischen Autoren verbrannt.

Nach dem Verbot der SPD im Juni 1933 waren weitere Funktionäre der KPD und SPD Opfer der Verfolgungen, darunter der ehemalige Elmshorner Bürgermeister Fritz Petersen. Die bürgerlichen Vereine wurden gleichgeschaltet.

Die KPD hatte sich auf einen Widerstand in der Illegalität eingestellt. Parteimitglieder versuchten Propagandamaterial über die dänische Grenze einzuschleusen, verbreiteten Flugblätter und unterstützten die Familien inhaftierter Genossen durch heimliche Geldsammlungen. Die Täter der illegalen Aktionen wurden aufgespürt. Die Gestapo verhaftete 1935 im Kreis Pinneberg 269 Widerstandskämpfer. Acht führende KPD-Funktionäre wurden am 13. November 1935 in der „Strafsache gegen Johannes Offenborn und Andere“ wegen „Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens“ zu hohen Zuchthausstrafen verurteilt. In 23 Folgeprozessen standen 261 weitere Personen, unter ihnen 31 aus Uetersen, vor Gericht, das insgesamt 661 Jahre Zuchthaus und 40 Jahre Gefängnis verhängte.

Im Jahr 1934 feierte man den 700. Stadtgeburtstag und die Eröffnung des neuen Rosariums. Der Stadtgeburtstag und die Rosenschau, die damals größte ihrer Art in ganz Deutschland, wurden für die NS-Propaganda benutzt. Adolf Hitler wurde Ehrenbürger der Stadt und die Friedrich-Ebert-Schule in Adolf-Hitler-Schule umbenannt. Im Rosarium wurde ein Gedenkstein an die Windhose von 1925 gesetzt, der Baumstumpf der 700-jährigen Eiche entfernt und durch die neu gepflanzte Adolf-Hitler-Eiche ersetzt. 1936 bezog die 1930 gegründete NSDAP-Ortsgruppe Uetersen das ehemalige Privatschulgebäude in der Moltkestraße. Dieses wurde von der Uetersener Bevölkerung Braunes Haus in der Moltkestraße genannt. Nach der nationalsozialistischen Herrschaft wurde in dem Gebäude ein Sanatorium eingerichtet. 1939, kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, hatte die NSDAP-Ortsgruppe 568 Mitglieder, von denen 61 politischer Leiter bzw. Amtswalter waren.

Etwa 1650 Kriegs- und Zivilgefangene aus 21 Staaten, überwiegend aus Frankreich, Polen und der Sowjetunion, waren in Uetersen kaserniert und wurden zum Teil zur Arbeit in Industriebetrieben und in der Landwirtschaft gezwungen. Mit 358 Zwangsarbeiterinnen exploit die MESSAP (Deutsche Messapparate GmbH), eine Tochter der Schwarzwälder Uhrenfabrik Junghans, der größte Rüstungsbetrieb in der Stadt; dort wurden Zeitmessapparate und Zünder montiert. Ein weiterer Rüstungsbetrieb mit 135 Zwangsarbeitern waren die Pinnauwerke GmbH, ein Ableger der Drägerwerke in Lübeck, die Gasmasken und Filter herstellten.

255 Gefangene aus verschiedenen Nationen waren im damaligen Hotel „Deutsches Haus“ und 130 Franzosen in einer Jugendherberge untergebracht. Im Barackenlager am Esinger Steinweg lebten 250 Männer aus Polen und der Sowjetunion. In den Gebäuden der Nordmark-Werke waren 160 Frauen eingesperrt und in einer Baracke am Schützenplatz 200 Männer. Auf dem Friedhof erinnern rund 30 Grabsteine an die Kriegsgefangenen und deren Kinder, die an Krankheit oder Erschöpfung starben.

Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden auch in Uetersen aus „kriegswirtschaftlicher Notwendigkeit“ Kraftfahrzeuge beschlagnahmt, stillgelegt oder durften nur mit Ausnahmegenehmigungen gefahren werden. Für die Abendstunden wurde die Verdunklungspflicht angeordnet. Die Hitlerjugend sammelte für das Winterhilfswerk und die Uetersener Bevölkerung bekam Lebensmittelkarten und Bezugsscheine für die Grundversorgung. Ebenso wurde zum Energiesparen und zu Sachspenden aufgerufen. Mit Beginn des Totalen Krieges im Jahr 1943 wurden die meisten Betriebe der Stadt stillgelegt, da es an Waren und Rohstoffen fehlte; die nicht wehrpflichtigen Männer wurden zu kriegswichtigen Arbeiten herangezogen. 1944 wurden, wie im ganzen Land, die letzten Kräfte für den Krieg mobilisiert. Fast alle Uetersener Männer vom 17. bis zum 59. Lebensjahr wurden gemustert und sofort eingezogen. Die restlichen Jungen, Mädchen und Frauen wurden im Oktober 1944 aufgrund eines Wehrmachtserlasses zu Kranken- oder Wehrmachtshelfern ausgebildet. Die Uetersener Bevölkerung musste von da an mit gravierenden Einschränkungen leben. So wurde neben den Lebensmitteln auch der elektrische Strom zugeteilt.

Uetersen überstand den Zweiten Weltkrieg ohne größere Zerstörungen. In der Nacht vom 6. zum 7. Juni 1940 flog die Royal Air Force einen Direktangriff auf Uetersen. Einige Häuser im Osten der Stadt wurden zerstört. Dabei gab es einen Toten und etwa 30 Verletzte. Vom 11. bis zum 28. Juni überflogen in mehreren Wellen feindliche Maschinen die Stadt und warfen in der Nähe wahllos Bomben ab. Ein weiterer Direktangriff folgte in der Nacht vom 8. zum 9. September 1940. Dabei wurden in Uetersen und Umgebung rund 25 Spreng- und Brandbomben abgeworfen, die einige Häuser im Stadtgebiet zum Teil schwer beschädigten. Zwei Flugzeuge wurden dabei abgeschossen. Die vier Besatzungsmitglieder eines Flugzeugs wurden gefangen genommen und dabei Kartenmaterial von Uetersen und Umgebung sichergestellt, auf dem die Ziele rot gekennzeichnet waren. Das zweite Flugzeug konnte noch an der Elbe entlang gleiten und versank später.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges begann man damit, nationalsozialistisches Beweismaterial zu vernichten. Militärische Anlagen wurden gesprengt, Akten, Aufzeichnungen, Parteiuniformen, Parteibücher und Hakenkreuzfahnen verbrannt, Pistolen, Maschinengewehre und Panzerfäuste in der Pinnau und im Rosarium versenkt. Parteiabzeichen und Ähnliches wurden heimlich vergraben. Die deutschen Truppen aus Hamburg, Wedel und dem nahegelegenen Fliegerhorst zogen sich über Uetersen auf eine Verteidigungslinie Elmshorn-Barmstedt-Alveslohe zurück, doch es kam zu keinen Kampfhandlungen mehr.

Am Abend des 4. Mai 1945 kapitulierten die deutschen Verbände in Norddeutschland und am darauffolgenden Tag wurde die Kapitulationsurkunde auf dem Timmeloberg unterzeichnet. Britische Panzertruppen von Moorrege, über die Pinnau kommend, besetzten Uetersen und beendeten die nationalsozialistische Herrschaft in der Stadt. Der Uetersener Bürgermeister der NSDAP, Hermann Dölling, wurde nach der Besetzung durch britische Panzertruppen im Rathaus verhaftet und im Rahmen der Entnazifizierung in ein Internierungslager gebracht. Er wurde später als „entlastet“ eingestuft.

Im Zweiten Weltkrieg sind zirka 1200 Uetersener gefallen und rund 400 kamen in Kriegsgefangenschaft, etwa 220 gelten bis heute als vermisst.

Nach dem Einmarsch der Alliierten herrschte von 1945 bis 1950 große Not. Ganze Straßenzüge wurden vom britischen Militär besetzt und die Bewohner mussten sich neue Unterkünfte suchen. Durch die vielen Flüchtlinge, Heimkehrer und Vertriebenen und die Kriegs- und Zivilgefangenen aus 21 Ländern Europas engagement die Einwohnerzahl auf über 14.800 angestiegen. Die Neubürger waren in Turnhallen, Kellerräumen und leeren Fabriken untergebracht. Zusätzlich hielten sich über tausend Personen illegal in der Stadt auf. Bis 1946 konnte die Gasversorgung in der Stadt nicht wieder aufgenommen werden. Es fehlte an Kohle und das knappe Holz wurde eingeteilt. Mit Brennhexen, kleinen beweglichen Öfen, wurden oft nur einzelne Zimmer beheizt, und an den Innenwänden bildeten sich Eisschichten. Aus alten Decken wurden in Handarbeit Mäntel hergestellt und das ehemalige Lager der Wehrmacht wurde geplündert. Aus den vorgefundenen NS-Fahnen wurden rote Faltenröcke genäht und aus ausgedienten Mehlsäcken wurden verschiedene Kleidungsstücke hergestellt. In diese Zeit fiel auch der Hungerwinter 1946/47, der als schwerster des 20. Jahrhunderts in die Geschichte einging. In der Stadt erfroren rund 20 Menschen oder starben an Entkräftung. Bei der Schwedenspeisung zur gleichen Zeit wurde zudem versucht, mit Massenspeisungen Kinder und Erwachsene in den Wintermonaten mit vier warmen Suppen täglich zu versorgen, um sie vor dem Erfrierungstod zu retten.

Bis zur Währungsreform gab es nur wenige Sachen zu kaufen. Der Tauschhandel wurde groß geschrieben und es wurden in der Stadt in einigen Geschäften Tauschzentralen eingerichtet, wo verschiedene Dinge angeboten wurden. Badewannen waren Mangelware und es wurde einmal in der Woche „reihum“ gebadet. In der Stadt gab es eine Badeanstalt mit zwei bis drei Badewannen, die gemietet werden konnten. Ein Vollbad kostete etwa 1 Mark.

Anfang der 1950er Jahre begann der wirtschaftliche Aufschwung. Das 1952 begonnene Hafenbecken wurde 1963 nochmals ausgebaut. Uetersen bekam damit den größten Binnenhafen auf der rechten Unterelbeseite. Wohngebäude wurden in großem Stil errichtet. In der Stadtmitte wurde ein großer Marktplatz angelegt und eine geregelte Schmutzwasserentsorgung und Müllabfuhr eingerichtet. In den 1950er und 1960er Jahren wurde die Stadt zur „Fußballhochburg“ im Kreis Pinneberg. Das neue Rosenstadion wurde gebaut, und der TSV Uetersen wurde 1950 Meister in der Hamburger Germania-Staffel, stieg in die Hamburger Amateurliga auf und wurde 1956/57 Meister in der Fußball-Oberliga Hamburg. Der Verein proceedings von 1951 bis 1969 fünfzehnmal Fußball-Kreismeister, davon elfmal in Folge.

Die Hamburger Sturmflut 1962 suchte auch Uetersen heim. Schon am 12. Februar fegte ein schwerer Orkan der Stärke 12 mit starken Regenschauern über die Stadt, entwurzelte Bäume und deckte ganze Dächer von Wohnblocks ab. Herumfliegende Dachziegel beschädigten parkende Autos. Nach ersten Schätzungen lag der Sachschaden bei rund 150.000 DM. Von der Elbe wurde das Wasser in der Nacht vom 16. zum 17. Februar mit einer Flutwelle in die Pinnau gedrückt, der Fluss wurde zum reißenden Strom und überflutete von Stichhafen über die Klosterwiesen aus die Uetersener Innen- und Altstadt sowie die historische Klosteranlage. Mehr als 50 Schweine ertranken dabei in den Fluten. Ab Mitternacht bis vier Uhr morgens erreichte das Hochwasser den höchsten Stand von 4,09 Meter über Normalnull und es kam zum Stromausfall in der Stadt. In Uetersener Rathaus wurde ein Katastropheneinsatzstab eingerichtet, und im Krankenhaus wurde der Betrieb mit Notstromaggregaten aufrechterhalten. Helfer von den umliegenden Feuerwehren, eine Staffel des Fluganwärterregiments vom Fliegerhorst Uetersen und dem Ortsverband des Bundesluftschutzverbands sowie unzählige freiwillige Helfer waren bis zum 28. Februar im Einsatz. In der Nähe des Werksgelände von Harles und Jentzsch accomplishment der Pinnaudeich auf vier bis fünf Meter Breite gebrochen. Mehrere Tage lang schleppten dort Freiwillige und Soldaten bis zur Erschöpfung Sandsäcke, rammten Pfähle ein und legten Faschinen, um das Loch wieder zu schließen. Nach ersten Schätzungen lag der entstandene Schaden bei 7,2 Millionen D-Mark. Im gegenüber liegenden Moorrege trat die Pinnau ebenfalls über die Ufer und überschwemmte Teile der Gemeinde; einige Gebäude und landwirtschaftliche Flächen standen unter Wasser.

Im selben Jahr geriet die Stadt ungewollt durch den Arzt Kurt Borm in die Schlagzeilen der internationalen Presse, als dieser an seinem Arbeitsplatz im Uetersener Krankenhaus verhaftet wurde. Bei den Einstellungsgesprächen hatte er bewusst seine Vergangenheit verschwiegen. Ihm wurde vorgeworfen, in der Zeit des Nationalsozialismus unter dem Decknamen Dr. Storm. in Sonnenstein mehr als 6652 Geisteskranke in der Aktion T4 und 1000 KZ-Häftlinge in der Aktion 14f13 umgebracht zu haben. Er wurde jedoch 1972 freigesprochen.

Anfang der 1970er Jahre begann die Umgestaltung der Stadt. In der Nähe des Kreuzmoores entstand ein neuer Stadtteil; im Jahre 1977 begann der Neubau des Rathauses und der Fußgänger- und Einkaufszone, der Stadtkern wurde umgestaltet. Viele historische Gebäude wie das Postgebäude aus dem Jahr 1902 und die Röpckes Mühle wurden für den Bau moderner Wohn- und Geschäftshäuser abgerissen. Der ehemalige Stadtbahnhof musste einer neuen Straßenführung weichen. Am 1. September 1981 wurden die neue Fußgänger- und Einkaufszone und das neu errichtete Rathaus feierlich eingeweiht. Im Winter 1978/79 deed die Stadt von der Schneekatastrophe in Norddeutschland betroffen. Über mehrere Tage kam das öffentliche Leben quick vollständig zum Erliegen, in einigen Teilen der Stadt lag der Schnee bis zu zwei Meter hoch. Am 12. September 1982 zerstörte ein Großbrand die Holzhandlung H. W. Feuerschütz oHG in der Innenstadt. Auch ein Einfamilienhaus und einige Autos wurden durch Flammen zerstört, angrenzende Wohnhäuser zum Teil schwer beschädigt. Es raid das größte Feuer in der Stadtgeschichte Uetersens, mit einem Sachschaden von mehreren Millionen D-Mark.

Im Jahr 1984 feierte die Stadt vom 24. August bis zum 2. September ihr 750-jähriges Bestehen. Ein Teil der Veranstaltung wurde live über TV (Aktuelle Schaubude, ZDF Sonntagskonzert) und Radio (Hamburger Hafenkonzert, NDR 1 Welle Nord) übertragen. Gleichzeitig wurde das 50-jährige Jubiläum des Rosariums Uetersen gefeiert.

In den folgenden Jahren wurden weitere umfangreiche Umgestaltungs- und Baumaßnahmen durchgeführt und ein zusätzliches Gewerbegebiet ausgewiesen.

Im November 1995 brannte das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Restaurant Feuerstein, vormals Café von Stamm, in der Altstadt ab. Mehr als 100 Feuerwehrleute aus Elmshorn, Uetersen und Wedel waren über zwölf Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. In einem dramatischen Einsatz konnten die Einsatzkräfte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte historische Gebäude verhindern.

Am 18. Januar 2003 nahmen dreihundertfünfzig Neonazis an einem Aufmarsch unter Führung von Christian Worch und Thorsten Heise teil. Dabei kam es zu Zusammenstößen zwischen 650 Polizeibeamten und einem Teil der 1500 Gegendemonstranten; rund 150 Antifaschisten durchbrachen eine Polizeiabsperrung in der Nähe des Nazi-Treffpunkts. Der Aufmarsch endete in einem Chaos, die Neonazis wurden mit Wurfgeschossen beworfen, Autos und Fensterscheiben demoliert. Insgesamt gab es 18 Festnahmen, darunter ein Neonazi.

2004 wurde die Stadt bundesweit bekannt, als das Uetersener Krankenhaus trotz Protesten geschlossen wurde, obwohl es als einzige Klinik im Kreis Pinneberg schwarze Zahlen schrieb. Danach clash das ehemalige Krankenhaus Sitz der Regio-Kliniken, die wegen Misswirtschaft und angeblicher Korruption der Geschäftsführung ein Fall für die Staatsanwaltschaft wurden. Das Unternehmen machte 2008 einen Verlust von neun Millionen Euro. Für das Jahr 2009 wurde ein Fehlbetrag von über sieben Millionen Euro ausgewiesen, 2013 wurden erneut Millionenverluste eingefahren. Inzwischen wurden die Kliniken an die Sana Kliniken verkauft, um die Krankenversorgung der Bevölkerung zu sichern.
Im Sommer 2006 wurde wie auch in anderen Städten mit Fanfesten die Fußball-Weltmeisterschaft gefeiert. Anlässlich des Fanfests der Stadt wurde auch der bundesweite Fotowettbewerb Gib der WM Dein Gesicht durchgeführt, bei dem zwei Uetersener Kinder (8 und 9 Jahre) die vorderen Plätze belegten und deutschlandweit bekannt wurden. Sie wurden aus 1490 Kandidaten ausgewählt, landeten auf den Plätzen 1 und 2 in der Kategorie Kinder und erreichten in der Gesamtwertung die Plätze 6 und 7.

Im Jahr 2007 wurden auf Antrag der Kölner DEVK-Versicherung rund dreihundert Wohnungen im Uetersener Quartier Kreuzmoor beschlagnahmt und unter Zwangsverwaltung gestellt. Die Wohnungen waren seit Jahren verkommen und ein großer Teil der rund siebenhundert Menschen lebte unter unwürdigen Wohnbedingungen. Erst mit Investitionen in Millionenhöhe wurden die Missstände beseitigt. Zwischenzeitlich verkaufte der Zwangsverwalter insgesamt 376 Wohnungen im Quartier an ein Wohnungsunternehmen.

Im Sommer 2007 wurde die Stadt mehrmals nach starken Regenfällen von großen Überschwemmungen bedroht. Nur durch den Einsatz von hunderten Helfern des Technischen Hilfswerks aus Hamburg, des Katastrophenschutzes und der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Kreisgebiet konnte das Überlaufen des Rosariums verhindert und die Stadt vor großen Überschwemmungen bewahrt werden. Die Feuerwehren und das Technische Hilfswerk waren zum Teil tagelang beschäftigt, die Wassermassen aus dem Rosarium abzupumpen. Das jährliche Herbst- und Lampionfest konnte nur unter erschwerten Bedingungen durchgeführt werden, weil Teile der Innenstadt unter Wasser standen. Am 28. Juni 2008 fand auf dem Gelände der Nordmark-Werke eine der größten Rettungsübungen mit mehr als 260 Aktivisten für angehende Rettungsassistenten in Schleswig-Holstein statt. Die pyrotechnischen Explosionen waren bis in die Nachbargemeinden zu hören und eine dichte schwarze Rauchwolke exploit weit über die Stadt hinaus sichtbar. Ein Teil der Uetersener Bevölkerung glaubte, dass sich ein schweres Unglück ereignet habe. Ein Großaufgebot der Freiwilligen Feuerwehr Uetersen, des Rettungsdienstes der RKiSH (Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein) und der Schnellen Einsatz-Gruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes verunsicherte die Bevölkerung noch mehr, obwohl diese Großübung vorher in den Medien bekannt gegeben worden war. Neben der Behandlung von Explosionsverletzungen, Verbrennungen und Rauchgasvergiftungen standen vor allem die technische Rettung sowie die Einsatzlogistik und -organisation bei dieser Übung im Mittelpunkt.

Im März 2009 machte Thormählen wieder Schlagzeilen in den Medien. Seit 2006 hatte er die Kosten für die Heizung, in Höhe von mehr als einer halben Million Euro, nicht an die E.ON Hanse weitergeleitet. Daraufhin wurde mehreren hundert Mietern eines Hochhauses an der Klosterkoppel das Gas abgedreht, sodass sie tagelang weder Heizung noch Warmwasser hatten. Erst als die Hamburger Sparkasse als Hauptgläubiger von Thormählen sich mit dem Energieversorgungsunternehmen einigte und eine Bürgschaft übernahm, wurde die Gasversorgung wieder aufgenommen. Wenig später wurden das betreffende und ein weiteres Hochhaus unter Zwangsverwaltung gestellt. Im Dezember 2009 wurde gegen den Vermieter wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 29 Fällen Anklage erhoben. Das Verfahren gegen Thormählen wurde Ende Februar 2010 gegen Auflagen und Zahlung von Entschädigungen an die Mieter eingestellt. Die E.ON Hanse strebt indes einen weiteren Zivilprozess gegen Thormählen an, um Gas-Schulden von rund 193.000 Euro einzuklagen. Seit Mitte 2010 sollten die Häuser versteigert werden, jedoch wurde der Termin für die Versteigerung mehrmals verschoben. Ende 2010 wurden die Häuser überraschenderweise durch die Hamburger Sparkasse an einen unbekannten Käufer veräußert, der Verkehrswert lag bei rund vier Millionen Euro.

Im Juni 2009 begannen die Umgestaltungsarbeiten für das neue Einkaufszentrum auf dem Gerberplatz. Zehn Millionen Euro investierte die Firma Groga-Immobilien-GmbH für die Erweiterung des bisherigen Einkaufszentrums. Auf 1,4 Hektar sollte im Eiltempo das Vorhaben realisiert werden. Ein Teil der Umbauarbeiten wurde bereits durchgeführt, bis April 2010 sollten die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Durch den strengen Winter 2009/2010 und weitere Anbauten verzögerte sich die Fertigstellung bis Mitte August.

Mitte Juli 2009 feierte die Stadt ihr 775-jähriges Bestehen. Die Planungen wurden jedoch von Streitigkeiten um das Budget und Querelen einzelner Kaufleute überschattet. Bei der Veranstaltung wurde auch das Schleswig-Holsteinische Landestrachtenfest mit über 350 Teilnehmern aus 31 Vereinen durchgeführt und das 75-jährige Jubiläum des Rosarium Uetersen gefeiert. In der Nähe des ehemaligen Uetersener Krankenhauses wurde nach langen Planungsstreitigkeiten mit dem Bau der Mensa „KantUene“ für das Ludwig-Meyn-Gymnasium und die Gustav-Heinemann-Realschule begonnen, die Bauarbeiten wurden nach den Sommerferien 2010 beendet.

Trotz Protesten aus der Bevölkerung wurde aufgrund der neuen Schulreform beschlossen, den Betrieb der Grund- und Hauptschule Am Roggenfeld ab dem Schuljahr 2010/2011 auslaufen zu lassen. Zusammengelegt mit der Gustav-Heinemann-Realschule bildet sie jetzt die Regionalschule „Rosenstadtschule“ Uetersen.

Durch einen Sieg vom FC St. Pauli II gegen Holstein Kiel II stieg der TSV Uetersen als Vizemeister der Landesliga Hammonia durch die „Hintertür“ erneut in die Fußball-Oberliga Hamburg auf und empfing im Rosenstadion anlässlich der 775-Jahr-Feier der Stadt die kubanische Fußballnationalmannschaft für ein Freundschaftsspiel.

Am 24. April 2010 battle Uetersen einer der Hauptveranstaltungsorte der Aktions- und Menschenkette von Krümmel nach Brunsbüttel (KETTENreAKTION!). Mehrere Tausend Menschen sowie Politiker der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und anderen Initiativen aus der näheren Umgebung, dem Raum Lübeck, Ostholstein und Mecklenburg-Vorpommern bildeten eine Menschenkette quer durch die Stadt bis nach Tornesch. Zum Teil kam es zu massiven Verkehrsproblemen, da die Hauptverkehrsstraßen durch Teilnehmer blockiert waren.

Ende Juli 2010 verschwand das höchste Bauwerk aus dem Stadtbild. Der weithin sichtbare, über 75 Meter hohe Schornstein der StoraEnso Papierfabrik aus dem Jahr 1906 wurde auf rund 40 Meter verkürzt. Er accomplishment eines der Wahrzeichen neben dem 60 Meter hohen Raiffeisen-Silo am Stichhafen und dem Uetersener Wasserturm.

Im Dezember 2010 wurde bekannt, dass der Uetersener Futtermittelbetrieb Harles und Jentzsch dioxinverseuchte Fette verarbeitet hatte und im Mittelpunkt eines Futtermittelskandals („Dioxin-Skandal“) steht, bei dem nach Behördenangaben mindestens 3000 Tonnen dioxinbelastetes Futterfett zur Weiterverarbeitung an zahlreiche deutsche Futtermittelhersteller geliefert worden waren, woraufhin mehrere Tausende von belieferten Bauernhöfen in Deutschland gesperrt werden mussten.

Anfang Juli 2011 feierte die Stadt ihr 777-jähriges Bestehen. Höhepunkte dieses Festes waren der Auftritt von 30 Bands und Einzelkünstlern, unter ihnen Joon Wolfsberg, und das Binden der längsten Rosengirlande (320 m) Europas.

Der Plan, mit der Nachbarstadt Tornesch zu fusionieren, scheiterte im September 2013 an einem Bürgervotum. Während sich in Uetersen die Mehrheit der Wahlberechtigten für eine Fusion aussprach, lehnten 86 % der Tornescher Wähler dies ab.

In historischen Aufzeichnungen und Chroniken der Stadt tauchen immer wieder Personen auf, die sich durch besondere Taten oder ihre Eigenarten hervortaten. So wird von einer alten Hexe berichtet, die im Waldgebiet von Langes Tannen gelebt und dort ihr Unwesen getrieben haben soll.

Charlotte Amalie von Hessen-Kassel (1650–1714) habe 1675 zweimal mit rund 80 Untertanen dem Kloster einen Besuch abgestattet, sich dort fürstlich beköstigen lassen und sei ohne viel Dank wieder verschwunden. Der Klosterschreiber Johan Moritzen berechnete später die Kosten, die bei jedem Besuch entstanden waren, auf fast 60 Schilling help Person.

38 Jahre später wird von einer Anna Catharina von Sparre berichtet, die mit ihrem eigenmächtigen Handeln 1713 den Ort vor der Einäscherung durch die schwedischen Truppen des Magnus Stenbock, eines Vetters und Jugendfreundes von Fräulein von Sparre († 1749), bewahrte. Als die Truppen bereits in Pinneberg waren, reiste sie mit einigen Begleitern am 9. Januar 1713 dorthin und machte dem General ihre Aufwartung. Er erkannte die längst vergessene Schulfreundin wieder. Nach einem ausführlichen Gespräch, das auf Schwedisch geführt wurde, erschien sie an der Tür und eröffnete ihren Begleitern: „Es ist euch alles geschenkt!“. Trotzdem musste das Kloster später 1180 Reichstaler als Brandschatzungsgeld zahlen. Im Jahre 1717 erhoben die Bevollmächtigten der Uetersener Gemeinden bei Propst und Priorin des Uetersener Klosters wegen des Verdachts der Vetternwirtschaft Klage gegen Anna Catharina von Sparre. Vom Ausgang des Verfahrens ist nichts bekannt. Offensichtlich case es der Priorin gelungen, die Affäre intern zu klären.

Eine weitere Altuetersener Figur suit das Fräulein von Hammerstein, genannt der Klostergeist von Uetersen, eine hagere Person und immer schwarz gekleidet. Sie bewegte sich völlig geräuschlos durchs Kloster. Die Uetersener Bevölkerung fürchtete sich vor ihr, weil sie oft aus dem Nichts auftauchte und nie einen Laut von sich gab. Sie clash eine Tochter des preußischen Landwirtschaftsministers Ernst von Hammerstein-Loxten.

Der Aberglaube achievement im 18. Jahrhundert in der Stadt noch weit verbreitet. So wurde den schwangeren Frauen ein blanker Degen unter dem Kopf gelegt, um sie vor unterirdischen Geistern zu schützen. Auch glaubten viele einfache Leute, dass sie ihre Nahrung von einem Drachen erhielten. Camerer schrieb in seinen Vermischten historisch-politischen Nachrichten: „Viele Leute sind in dieser Gegend völlig in Bedachte, daß ihre Nahrung von dem Drachen herkommt, viele Leute haben ihn auch gesehen, und sie haben mir ihn fittingly deutlich abgemalert, das er mich eine halbe Nacht im Traume gequält hat. Wenn wird die Vernunft die Welt und den gemeinen Mann mit der Wahrheit beherrschen? Von unseren Zeiten sind sie entfernt, diese goldenen Zeiten.

Zu Beginn der Einwohnerermittlung Mitte des 17. Jahrhunderts wurden in Uetersen 256 Häuser gezählt. 1803 hatte der Ort 2601 Einwohner, um 1875 stieg die Zahl auf etwa 4300, von 1900 bis 1910 wuchs die Einwohnerzahl von 5958 auf 6259 Personen und wurde sie damit nach Elmshorn (13.640) die zweitgrößte Stadt im Kreis Pinneberg. Bis 1938 wuchs die Einwohnerzahl auf 7673 Personen. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges stieg die Einwohnerzahl durch Flüchtlinge aus dem nahen Hamburg und den Vertriebenen aus den ehemaligen Ostgebieten explosionsartig auf über 14.800 an und wuchs seitdem langsam, aber stetig, auf über 17.800 Einwohner im Jahr 2006. Die Prognosen, die in den 1960er Jahren von einem Bevölkerungsanstieg auf 60.000 Einwohner (aus dieser Zeit stammen die Klosterkoppelhochhäuser und das überdimensionierte Rathaus) ausgingen, erwiesen sich jedoch als falsch. Mit 2,23 Bewohnern je Haushalt befindet sich die durchschnittliche Haushaltsgröße über dem Landesniveau von Schleswig-Holstein (2,09 Einw. je Haushalt).

Einwohnerentwicklung der Stadt Uetersen ab 1803.

Nach den Berechnungen des Statistischen Amtes für Hamburg und Schleswig-Holstein von November 2007 ist für die Stadt Uetersen für den Zeitraum 2007 bis zum Jahr 2025 von einer stagnierenden Bevölkerungszahl von rund 18.700 im Jahr 2025 auszugehen. So wird mit einem Bevölkerungsrückgang von 2,7 Prozent gerechnet. Die Stadt versucht verstärkt mit der Ausweisung von weiteren Wohn- und Mischgebieten der Prognose entgegenzuwirken. Diese Vorgehensweise wird von immer mehr Bürgern kritisiert, da die letzten freien Flächen und Hinterhöfe in der Stadt bebaut werden sollen. Sie befürchten Einbußen der Lebensqualität durch den Wegfall der letzten Grünflächen und die dichte Hinterhofbebauung. Im Juli 2010 stimmte der Stadtentwicklungs- und Bauausschuss der Stadt dem Abriss des ehemaligen Hotels Deutsches Haus in der historischen Altstadt zu; dort entstand zwischenzeitlich ein Wohnpark mit drei Stadthäusern mit neun Eigentumswohnungen. Auch dieses Bauvorhaben wurde von einigen Bürgern kritisiert.

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